Berufsbild BHT-Coach


Im konkreten Trainings-Alltag sind Ausbilder immer wieder vor die gleichen Herausforderungen gestellt, welche jedoch unterschiedliche Vorgehensweisen notwendig machen. Die Qualität eines Reitlehrers besteht für mich darin, für jede Pferd/ Reiterpaarung den idealen Ansatzpunkt zu finden und einem langfristigen Plan zu folgen. Guter Unterricht ist custom-made.

Der Reitschüler

Dem Pferdebesitzer kommt immer eine hohe Priorität zu, denn er muss die zu erlernenden Dinge konkret umsetzen und benötigt neben der Schulung der korrekten Bewegungsabläufen mit Leichtigkeit und Balance ebenso die theoretischen Hintergründe seines TUNS. Außerhalb des Unterrichts ist er der Trainer seines Pferdes.

Dinge wie das richtige Timing und das Anpassen der Energie an die entsprechenden Lektionen gehören ebenfalls auf den Stundenplan. Ziel ist der bewusst agierende Reitschüler.

Ändern von Verhalten

Auf dem Weg zum Partner Reitpferd ist es wichtig, dass bestimmte Verhaltensmuster etabliert werden, so zum Beispiel ein vernünftiges Benehmen gegenüber dem Menschen sowie die Konzentration in der Arbeit. Es muss Vertrauen in die Arbeit des Menschen finden.
Auf der anderen Seite müssen ungewollte für den Menschen unangenehme Verhaltensweisen geändert werden, die sich bereits gebildet haben.
Darunter fällt die gesamte Grunderziehung vom Anbinden, Führen, Hufe geben, Trennen von Weidekumpels uvm...

Der körperliche Aspekt

Da Pferde nicht zum Tragen des Reitergewichts gemacht sind, ist es notwendig sie entsprechend zu trainieren. Dies umfasst sowohl die Muskulatur als auch die korrekten Bewegungsabläufe.
Den Ausbildungsstand erkennt man dabei an der bestehenden Muskulatur und dem Gangbild.
Die Ausbildung nach biomechanischen Aspekten, Gymnastik, Muskelaufbau und die Arbeit an der Schiefe und Balance sind unabdingbare Notwendigkeiten im Pferdetraining.

Als BHT-Coach erlangt man das notwendige Hintergrundwissen über Anatomie und Funktionszusammenhänge und ist in der Lage das Pferd anhand der Bemuskelung  und Gangbildes korrekt einzuschätzen.
Durch die Arbeit am Boden und im Sattel wird das Pferd langfristig gefördert und gesund erhalten.


In jeder Trainingssituation muss man als Ausbilder erkennen, ob das "Ausbildungsdefizit" durch den Reiter verursacht wird, der körperliche Aspekt die Hauptrolle spielt oder ob man es mit einer Verhaltensweise des Pferdes zu tun hat.
Erst nach dieser Ursachenklärung ist man in der Lage, einen klugen Trainingsplan zu entwickeln, der für das Pferd angemessen ist.
Gutes Training ist Custom-made und der BHT-Coach ist hier ein idealer Ansprechpartner.